Echo



Ich höre deine Worte, doch ihr Klang hallt wie ein weit entferntes Echo zwischen massiven Granitwänden durch leeren Raum.


Es ist unmöglich für mich auszumachen woher deine Stimme kommt,

unmöglich für mich zu wissen wo du stehst.

Ich irre umher von einem Funken der Hoffnung zum nächsten leeren Raum.

Mir ist so kalt.

So kalt aus der Tiefe meines Herzens.

Vielleicht hat die Suche nach dir mich hinaus in das Eis aus blinder Hoffnung gezogen?

Oder es ist gar nicht deine Stimme die ich höre, sondern das Heulen des Windes wie er mir davon erzähl dass er dich schon lange hinfort getragen hat?

Mir ist so kalt.

So kalt ohne dich und gleichzeitig so kalt mit dir.

Du bist unerreichbar für mich und trotzdem höre ich nicht auf zu suchen?

Ja.


Die Reste einer Wärme irgendwo in meiner Erinnerung erinnern sich noch daran wie es sich anfühlt von dir geliebt zu werden.

Wie deine Blicke durch mich hindurch reichen und mir den Weg zu deinem Herzen einflüstern;

nicht so verzogen und verhallt wie dieses Echo;

nicht so unerreichbar und kalt wie es sich heute anfühlt.


Ich habe die Liebe gesehen.

Ich habe sie gefühlt.


Findest du durch die Verwirrung deines eigenen Echos wieder zu mir zurück wenn ich auf dich warte?

Oder bist du schon lange gegangen und ich stütze mich auf den Nachhall vergangener Worte?